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Hörverlust

Die Presbyakusis (Altersschwerhörigkeit) entsteht durch physiologische Alterungsprozesse und tritt ab dem fünften bis sechsten Lebensjahrzehnt auf.

Nicht das Alter des Menschen bringt die Schwerhörigkeit mit sich, sondern die über die Lebenszeit einwirkenden Schalldruckpegel schädigen das Gehör. Der Begriff „Altersschwerhörigkeit“ ist genau genommen falsch.

In den meisten Fällen liegt hier ein Hochtonverlust vor, es fehlen bestimmte Buchstaben wie S, F und T. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Ihr Gegenüber nuschelt oder undeutlich spricht.

Der Hörverlust verändert den Höreindruck. Das Gehirn vergisst den ursprünglichen Klang von Sprache und Geräuschen. Ein Normalhörender kann sich in einer größeren Gruppe von Menschen auf einen Einzelnen konzentrieren. Diese Fähigkeit geht durch einen Hörverlust teilweise oder auch ganz verloren. Eine frühzeitige Hörsystemversorgung kann auch mit einfachen Hörsystemen dazu beitragen, diese Filterfunktion wieder zu aktivieren. Bei langjährig unversorgter Hörschädigung können hochwertige Hörsysteme helfen diese Selektion wieder zu ermöglichen.

Bei einer Mittelohrentzündung kommt es zu einer Sekretablagerung im Mittelohr. Durch die Anschwellung der Schleimhäute kann kein Luftaustausch mehr stattfinden. Das Sekret sammelt sich, führt zu einem erhöhten Druck auf das Trommelfell und kann starke Ohrschmerzen verursachen.

Durch einen kleinen Schnitt ins Trommelfell erreicht der HNO-Arzt einen Abfluss. Bei häufigen Mittelohrentzündungen wird oft ein Röhrchen ins Trommelfell gesetzt, um das Mittelohr zu belüften und Entzündungen vorzubeugen.

Wird keine Behandlung durchgeführt kann das Trommelfell platzen und Narben und Löcher zum schlechten Hören führen.

Menschen die häufig Mittelohrentzündungen hatten neigen im Alter auch eher zur Schwerhörigkeit.

Der Tinnitus ist eine akustische Wahrnehmung die zusätzlich zum Schall (der auf das Ohr wirkt), ein/beidseitig oder auch zentral wahrgenommen wird. Der Tinnitus hat nichts mit dem Schall der Umgebung zu tun. Die Art der Geräusche ist vielfältig; wie pfeifen, brummen, rauschen, rattern mal pulsierend mal dauerhaft gleichbleibend. Etwa 10 – 20% der Deutschen sind dauerhaft betroffen.

Tinnitus ist keine Krankheit aber ein Symptom vergleichbar mit Schmerz und zugleich ein Warnsignal, dass wir uns körperlich oder seelisch übernommen haben.

Die Ursachen sind vielfältig: Hörbeeinträchtigungen, Lärmschäden, Morbus Meniere, organische Erkrankungen, Probleme mit Halswirbelsäule oder im Zahn- und Kieferbereich. Neben medizinischen Ursachen vermutet man bei ca. 50% der Betroffenen Stress oder Lärm als Auslöser.

Oft lassen sich Ursachen beseitigen oder behandeln. Häufig werden aber auch keine Ursachen gefunden. In beiden Fällen kann das Ohrgeräusch wieder völlig verschwinden oder auch bleiben.

Deshalb ist eine frühzeitige Behandlung durch den HNO-Arzt empfehlenswert.

In vielen Fällen kann ein Hörsystem oder Noiser Linderung verschaffen.

Ein Hörsturz tritt meistens plötzlich und einseitig auf und ist niemals von Ohrschmerzen begleitet. Sie sollten sofort einen Hals- Nasen- Ohrenarzt oder eine Klinik mit Fachabteilung aufsuchen. Bei schneller Behandlung normalisiert sich das Hörvermögen häufig.

Oft kommt es zusammen mit dem Hörsturz zu einer Überempfindlichkeit für laute Geräusche (Hyperakusis), Ohrgeräuschen (Tinnitus) oder zu Schwindel (meniersche Krankheit).

Die Hörsystemanpassung erfordert besondere Tests, spezielle Anpassmethoden, Geduld und Einfühlungsvermögen.

Hörsysteme Braun ist zertifiziert: Qualitätsmanagement im Hörakustikerhandwerk

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